Forstarbeiten für das 110-kV-Freileitungsprojekt
Information zu den aktuellen Arbeiten am Ostrong
Um in der Region nördlich von Persenbeug und westlich von Würnsdorf den Ausbau neuer PV-Anlagen und zukünftig auch Wärmepumpen und E-Mobilität zu ermöglichen, entsteht zwischen Hasling und Altenmarkt eine neue 110-kV-Freileitung und ein neues Umspannwerk in Altenmarkt. Damit wird die Situation im Mittelspannungsnetz wesentlich verbessert und Netz NÖ stellt die Versorgungssicherheit der gesamten Region langfristig sicher.
Für die Freileitung sind auf der Ostseite des Ostrongs auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern Holzerntemaßnahmen im Waldgebiet notwendig. Diese werden derzeit von den Österreichischen Bundesforsten durchgeführt.
Die aktuellen Arbeiten erfolgen entsprechend den Vorgaben des Forst- und Naturschutzbescheides und werden mit Ende Februar abgeschlossen sein. Die derzeitige Breite der Schneise ist nur vorrübergehend notwendig. Nach bzw. während der Errichtung der Freileitung wird die gesamte Schneisenfläche wieder aufgeforstet, mit Ausnahme der Maststandorte und Forststraßen.
Während der gesamten Bauzeit wird besonders auf den Schutz von Tier- und Pflanzenwelt geachtet. Habitatbäume für Käfer und Fledermäuse bleiben erhalten und auf sensible Brutzeiten wird Rücksicht genommen.
Es entstehen auch neue Lebensräume – etwa Laichgewässer für Amphibien oder Totholzhaufen als Rückzugsorte für Reptilien und freie Flächen zwischen den Masten werden ökologisch aufgewertet.
Alle Arbeiten erfolgen unter Begleitung einer fachkundigen ökologischen Bauaufsicht.
Die nächsten Schritte im Überblick:
• Ab August 2026: Vorarbeiten wie Bodensondierungen, Baustelleneinrichtungen und punktuelle Wegebauarbeiten zu künftigen Maststandorten
• Ab Oktober 2026: Hauptbauphase der neuen Freileitung, bis Ende 2027
• Bis März 2028: Rückbau temporärer Wege und Rekultivierung der von den Bautätigkeiten betroffenen Flächen
Netz NÖ
Wir betreiben ein Stromnetz mit einer Länge von 56.400 km. Die Instandhaltung des Bestandnetzes und laufende Investitionen in den Ausbau bilden die Grundvoraussetzung der Versorgungssicherheit und eines erfolgreichen Weges in eine erneuerbare Energiezukunft.
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